Antisemitismus-Doku von ARTE: „Wir hatten andere Inhalte bestellt“

philosophia perennis

(Ifis) Damit hatten die Medienmächtigen wohl nicht gerechnet. Die Zensur einer Antisemitismus-Dokumentation durch ARTE schlägt hohe Wellen. Der offene Brief des Zentralratsvorsitzenden der Juden, Josef Schuster, in dem dieser sich über die Nichtausstrahlung der Dokumentation beschwert, blieb noch weitgehend ohne besonderes Medienecho.

Aber man hatte die Rechnung ohne „Bild“ gemacht. Das Flaggschiff des Springerverlags sprang ein und machte den Film für 24 Stunden über das Internet zugänglich. Wer die Dokumentation sah, begriff sofort, WARUM sie zensiert wurde.

Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, wurde nicht nur der „klassische“ rechtsextreme Antisemitismus zu Thema gemacht. In einem großen, inhaltlich sinnvollen Bogen wurde auch dem linken und dem islamischen Antisemitismus der nötige, breite Raum gewidmet.

Das war für die öffentlich-rechtlichen Medien wohl zu viel. Dass in der Dokumentation die direkte und indirekte Finanzierung von antisemitischen Organisationen durch die EU oder Mitgliedsländer, wie Deutschland, ins Fadenkreuz gerückt wurde, war wohl so auch…

Ursprünglichen Post anzeigen 307 weitere Wörter

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s