Meinungsfreiheit richtig verstehen!

bluthilde

In früheren sozialistischen Staatswesen war es nicht immer so rosig bestellt um die Einsichtsfähigkeit von Personen, die auf Grund der Schwäche ihres Klassenstandpunktes oder der Unsicherheit darüber, ob sie noch auf dem Boden der Lehren der Klassiker und der Position der Partei stehen, Denkfehlern unterlegen waren und deshalb die berechtigte Kritik des Kollektivs auf sich gezogen haben.

Wo man die entsprechenden Elemente nicht von der Notwendigkeit der Selbstkritik überzeugen konnte und dauerhafte Formen der Neutralisierung, wie der Genosse Koba sie forciert hatte, untunlich erschienen, musste man sich oft der Medizin bedienen, um die Einheit des Willens innerhalb der Arbeiterklasse wieder herzustellen. Diversanten allerdings ständig wegen „geistiger Umnachtung“ oder „aus gesundheitlichen Gründen“ aus ihren Positionen zu entfernen, bietet der bürgerlichen Reaktion unnötig Angriffsfläche, da diese solche Verlautbarungen nutzen könnte, um das Vertrauen der Werktätigen in das progressive Gesundheitswesen und in den Zustand der Spitzen in Staat und Partei mit ihrer Propaganda zu untergraben.  

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